Spaltfilter - Aufbau und Funktion

Spaltfilter
Spaltfilter
Spaltfilter erfreuen sich bei industriellen Filtrationsanwendungen wachsender Beliebtheit. Da Spaltfilter äußerst robust aufgebaut sind und der gesamte Filtrationsprozess vollautomatisch abläuft, hat der Spaltfilter bei den unten aufgeführten Einsatzbedingungen eindeutige Vorteile gegenüber anderen Verfahren.

Die Spaltfilter bestehen aus einem zweiteiligen Filtergehäuse, einem zylinderförmigen Spaltrohr- bzw. Lochblechelement, einem Schaberkorb mit Abstreifer sowie einem Getriebemotor. Beim Spaltfilter erfolgt die Filtration durch das Spaltrohr von Außen nach Innen, wobei sich die Schmutzpartikel an der der Außenseite anlagern.

Die Abreiningung beim Spaltfilter läuft wie folgt ab: Der Getriebemotor dreht das zylinderförmige Spaltrohr, so dass der am Spaltrohr angelegte Abstreifer den Filterkuchen von dessen Oberfläche entfernt. Die Feststoffe lagern sich dann im Unterteil des Spaltfilters ab.

Das Austragen der Feststoffe beim Spaltfilter kann auf 3 Arten erfolgen:
  1. Manuell durch Öffnen des Kugelhahns am unteren Ablaß vom Spaltfilter
  2. Automatisch durch ein zeitgesteuertes Ventil unten am Spaltfilter
  3. Automatisch durch eine elektronische Steuerung mit Differenzdrucküberwachung, die ein Magnetventil ansteuert.

Spaltfilter - Hauptmerkmale und Einsatzbereiche

Filtergehäuse bestehen aus mehreren Teilen: Filtergehäuse-Kopf und Filtergehäuse-Unterteil sowie Innenteile bilden eine Einheit, in der die Filterelemente verbaut werden. Spaltfilter sind selbstreinigende Filter. Das heißt, dass beim Spaltfilter die verschmutzten Filtereinsätze weder gereinigt noch ausgewechselt werden müssen. Zudem tritt nur ein minimaler Produktverlust beim Austragen des Schmutzes auf. Spaltfilter sind für nahezu alle hochviskosen Flüssigkeiten wie z.B. Druckfarben, Klebstoffe, Öle, Emulsionen, Schokoladenmasse usw. geeignet.

» zu den Spaltfiltern